Meraner Höhenweg

Hüttentour der Bergwanderfreunde vom 4.-12. Juni 2004


Wegbeschreibung / Tourenverlauf
Wegemarkierung "24" durchgehend "Meraner Höhenweg"

Die Stationen im Überblick:

Start in Dorf Tirol mit der Seilbahn zur Bergstation Muthkopf, von dort oberhalb des Passeiertals über den Berggasthof Walde bis Magdfeld; von Magdfeld bis Zeppichl. Der eigentliche Weg führt von dort zur Stettiner Hütte. Weil dieses Jahr der Weg zur Hütte auf Grund von spätem Schneefalls versperrt war, fuhren wir mit dem Bus zurück nach Dorf Tirol um die Umrundung jetzt in umgekehrter Richtung fortzusetzen. Also wieder mit der Seilbahn zur Bergstation und von dort bis zur Nassereith Hütte. Nächste Übernachtung auf dem Untervernatschhof. Von dort bis zum Eishof.. Auch von dieser Seite war kein Aufstieg zur Stettiner Hütte möglich. Erst 2012 konnten wir auf unserer "Texelgruppen-Tour" die Hütte erreichen. Im Jahr 2004 liefen wir zurück bis ins Pfossental und von dort zurück nach Meran.


1. Tag (Anreise): 
Bis zum Brenner war das eine wunderbare, stressfreie Anreise mit der Deutschen Bahn. Von München fahren die Züge regelmäßig als EC durchgehend bis Bozen. Am Brennerpass wurden die Loks gewechselt und von dort an übernahm die italienische Bahn den Zug. Zunächst fiel dann erst mal die Klimaanlage aus. Dank Markos handwerkliches Geschick wurde unser Überleben durch Öffnen der Fenster gesichert. Zwei zusätzliche angekoppelte italienische Loks konnten dann endlich die Weiterfahrt sichern. Mit reichlich Verspätung kamen wir in Meran an. Am Bahnhof wollten viele mit uns reisende Gäste auch eins der wenigen Taxis sichern. Doch wir waren einfach schneller!. Unsere erste Unterkunft war eine kleine, feine Frühstückspension beim Schnitzer Sepp in Dorf Tirol unweit der Talstation der Seilbahn zu den Muthhöfen.

 

 

2. Tag: 
Seilbahnstation Muthöfe (1361m ü NN) – Magdfeld (1147 ü.NN), Gehzeit ca. 5Std)

Super warmes Wetter, zunächst durch Bergwiesen ohne nennenswerte Höhenunterschiede, später durch Nadelwald ins Spronser Tal, Pause im Longfallhof (ca. 1,5 Std.)bei Leberknödelsuppe und Bier. Durch Bergbauerland zum Gasthof Walde (ca. 3 Std.) mit tollem Ausblick in’s Passeiertal. Der weitere Weg ohne Schwierigkeiten im leichten Auf und Ab durch lichte Bergwälder, vorbei an Bergbächen und kleinen Wasserfällen, die der Erfrischung dienten. Bis Magdfeld noch ca. 2,5-3 Std. (gemütlich). Unterkunft Magdfeld mäßig. Der erste lockere Einwandertag verleitete die beiden Grünschnäbel Marko und Andi zu exzessiven Alkoholkonsum am Abend. Erste Weckversuche morgens um 7.00 Uhr stießen auf reichlich Unverständnis, war aber wegen der Länge der zweiten Tagesetappe bis Zeppichl (1.876 m ü. NN) angesagt. Es ging dann gegen 8.30 Uhr los, trotz Verweigerung der Nahrungsaufnahme bei unserem jüngsten „Drogenkonsumenten“.